Auswirkungen von vorgeburtlichen Störungen

Praenatale Phase auch in der Kinesiologie berücksichtigen

In der Ausbildung zur Dipl. Kinderenergetikerin nach Dr. Mazza wurden mir zwei Bücher empfohlen, die ich sofort verschlungen habe:

Ich möchte euch ein paar interessante Inhalte daraus weitergeben:

Noch vor nicht allzu langer Zeit nahm man an, dass ein Fötus im Mutterleib keinen traumatischen Belastungen ausgesetzt wäre und dass das Kind erst ab der Geburt „beseelt“ sei. Neueste Erkenntnisse der Pränatalen Psychologie zeigen jedoch, dass Probleme in der vorgeburtlichen Lebenszeit Auswirkungen auf die seelische Entwicklung und Beziehungsfähigkeit von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen haben können.

Der Fötus fühlt mit der Mutter mit!

Einige Fachleute, wie die Psychotherapeutin Bettina Alberti und der Neurobiologen Dr. Gerald Hüther können mit einigen Studien eindrucksvoll zeigen, dass die Erfahrungen, die der Fötus im Mutterleib gemacht hat, wegweisend für dessen weitere Entwicklung sein können.

Der Fötus speichert nämlich vom Moment der Zeugung an seine vorgeburtlichen Erfahrungen im Körpergedächtnis. Er ist über die Nabelschnur in ständiger Verbindung mit der Mutter und über diese nimmt das ungeborene Kind nicht nur Nährstoffe sondern leider auch Schadstoffe auf. Diese widerum belasten das Kind nachhaltig. So können lt. Alberti einige Studien belegen, dass Kinder von Raucherinnen sehr viel häufiger an Lern- und Konzentrationsproblemen leiden und einen Hang zur Hyperaktivität haben.

Auch die Gefühle der Mutter nimmt das Ungeborene über die veränderte Hormonzufuhr (sowohl Glücks- als auch Stresshormone) ganz deutlich wahr. So kommt über die Nabelschnur mehr Adrenalin und Cortisol in den Blutkreislauf des ungeborenen Kindes, wenn die Mutter unter starkem Stress oder Angst steht. Der Herzschlag des Fötus kann sich beschleunigen und die körperliche Anspannung steigen. Steht die Mutter dauerhaft während der Schwangerschaft unter Stress und wiederholt sich somit dieser Zustand immer wieder, kann beim Fötus ein so genanntes Stressmuster entstehen, dass sich auch nach der Geburt noch fortsetzen kann. So kann es später dazu kommen, dass das Kind (oder der Erwachsene) Schlafprobleme hat, oder eine ständige innere Unruhe verspürt. Alberti bringt in diesem Zusammenhang auch das Schreibaby-Syndrom zur Sprache.

Mit dem oben erläuterten Wissen kann man sich denken, welche heftigen Auswirkungen Traumata wie Nahtoderlebnisse des Fötus oder Verluste eines Nahestehenden der Mutter während der Schwangerschaft auf die Entwicklung des ungeborenen Kindes haben können.

Mir ist einmal mehr klar geworden, wie wichtig es ist

  • auch die pränatale Phase miteinbeziehen, wenn man die Wurzeln diverser psychischer Belastungen finden will
  • der werdenden Mutter so gut es geht eine entspannte Schwangerschaft zu ermöglichen

Ich kann euch diese beiden Bücher nur wärmstens empfehlen! Vielleicht auch als Geschenk für Schwangere?!

Bitte schreibt mir doch in den Kommentaren, wie euch die Bücher gefallen haben!

> Kinesiologische Unterstützung während der Schwangerschaft

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One thought on “Auswirkungen von vorgeburtlichen Störungen

  1. Da ich auf Facebook gefragt wurde, was man machen kann, wenn man vermutet, dass man negative Belastungen im Mutterleib erfahren hat, poste ich meine Antwort auch hier gleich noch einmal:

    Da gibt es verschiedene Möglichkeiten – je nach „Schwere“ und „Länge“ der Störeinflüsse können Spieltherapie, Kinesiologie, Psychotherapie etc. unterstützen. Wie die Behandlung in Form einer Therapie vor sich geht, müsste hier ein Psychotherapeut näher beschreiben. In der Kinesiologie schaun wir uns eine aktuell belastende Situation an (z.B. Angst eines Erwachsenen) und fragen dann über verschiedene Methoden ab, wo die Wurzel dieser Angst sitzen könnte (das kann dann eben auch eine belastende Situation im Mutterleib gewesen sein). Schon allein das Wissen um diese Wurzel und das nochmal Erleben der belastenden Situation – diesmal aber in einem sicheren Raum und mit Unterstützung – kann schon ein großer Schritt in die Veränderung sein. Es können dadurch innere Bilder und Gefühle besser angenommen werden, weil sie nun verstanden werden.

    Bei Kindern läuft das ganze natürlich wesentlich spielerischer ab. Hier wird das energetische System mit Fantasiereisen, spielen, malen, Krafttiere, Chakrenarbeit, etc. ausgeglichen. Aber auch hier frage ich aber immer im Vorfeld, wie die Schwangerschaft, Geburt etc. verlaufen war, um dies bei der Arbeit zu berücksichtigen und positive Anstöße geben zu können.

    Auch hier möchte ich wie wir immer den rechtlichen Hinweis geben: Eine energetische Behandlung ersetzt nicht die Untersuchung eines Arztes, Psycho- oder Physiotherapeuten, Psychologen, etc. Es werden keine Krankheiten behandelt oder geheilt sondern präventiv bzw. unterstützend das energetische System ausgeglichen und gestärkt.

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